Flugmodellbau
  Berufliches
 
Berufliche Leistungen
 

Auch in meinem Berufsleben habe ich einiges in´s Rollen gebracht, aber irgend eine Vergütung habe ich noch nie für diese Innovationen bekommen, da diese Entwicklungen während der Dienstzeit für meinen Arbeitgeber, einer Kommune, durchgeführt wurden und nur dieser einen entsprechenden Musterschutz oder Patent hätte beantragen können, was jedoch bisher im öffentlichen Dienst noch nie geschah.

 
1. Straßenbeleuchtung, Anwendung von Edelstahldraht.

Nachdem in den 70iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in einer Straße mehrere, an Abspannungen aufgehängte Straßenleuchten, infolge Korrosion der verwendeten Gussstahldrähte, herunterfielen und „Gott sei Dank“ keinen größeren Schaden anrichteten, habe ich, gegen den Widerstand der Elektroverbände, erstmalig Abspannungen für die Straßenbeleuchtung in nichtrostendem Stahl ausgeschrieben. An der Ausschreibung hat nur eine einzige Firma teilgenommen. Drei andere Firmen haben die Durchführung mit den nicht zugelassenen Materialien verweigert. Die VSE und auch die RWE haben mich auf die Risiken einer solchen, nicht mit den Vorschriften konformer Durchführung schriftlich aufmerksam gemacht. Trotzdem habe ich gegen alle Widerstände den Draht benutzt. Die RWE ist nach über 3-jähriger Erprobung im Zentrallabor in Köln und bei Feldversuchen, was auf meine Initiative dann durchgeführt wurde, zu dem Ergebnis gekommen, dass der Draht für den Zweck hervorragend geeignet ist. Heute wird in ganz Europa ausschließlich dieser nichtrostende Stahldraht für die Abspannung von Lampen verwendet. Es ist mittlerweile Standard.

 
2.Auftauheizung als elektrische Widerstandsheizung.

Auch eine Auftauheizung für Rampen und Treppen geht auf mein Konto. So stand in Sulzbach der Bau von Fußgängerunterführungen, durch mich, an. Hier war mir klar, dass im Zentrum von Sulzbach eine Räumung der Treppen und Rampen bei Schneefall nicht sofort möglich war, ein Übergang über die Straße sollte jedoch durch Barrieren absolut verhindert werden, und so habe ich den Einsatz einer elektrischen Heizung untersucht und war auch bei den erforderlichen Einzelteilen fündig geworden. Eine Vorsprache bei der Regierung zum Einbau einer Elektroheizung wurde sofort mit dem Hinweis auf die Probleme der Elektroheizung auf der Grenzstation Goldene Bremm abgelehnt. Nach Einsicht in die Bauunterlagen, der Anlage an der Goldenen Bremm, musste ich feststellen, dass dort gegen Grundregeln der Physik verstoßen wurde. Hier wurde feuchtigkeitsgeschwängerte Luft mit offenen Elekro-Widerstandsdrähten erhitzt, was eine schnelle Korrosion der Drähte bewirkt, was bereits nach wenigen Tagen der Fall war und kostspielige Austauscharbeiten zur Folge hatte. Bei meinem Konzept war dies jedoch nicht der Fall. Bei einer nochmaligen Vorsprache, mit den entsprechenden Unterlagen, wurde die von mir konzipierte Lösung als Versuch genehmigt. Meine Unterlagen wurden auf dem Ministerium sofort kopiert und als Grundlage für ein Gerichtsverfahren, auf Regress, gegen die bauausführende Firma der Heizung an der Goldenen Bremm, verwendet, was die Regierung auch, dank meiner Unterlagen, gewann. Die von mir konzipierte Anlage sollte einen Temperaturfühler und einen Feuchtigkeitsfühler erhalten, die in Serie geschaltet werden sollten, so dass die Heizung nur anspringt, wenn die Temperatur im Bereich des Gefrierpunktes liegt und zusätzlich Feuchtigkeit auftritt. Als weiterer Rückschlag erwies sich der Auftrag an eine größere Elektrofirma, deren Entwicklungsabteilung dieses Konzept als nicht durchführbar ablehnte, da durch die Widerstandsheizdrähte im Estrich der Stufen und Rampen solche Temperatur-Spannungen auftreten würden, dass diese sofort zerplatzen würden und aus diesem Grunde den Auftrag zurückgab. Nach meinen Berechnungen war dies jedoch nicht der Fall, da nur wenige Grad Unterschied waren. So hat nach einer Vorstellung dieser Heizung bei der Fa. AEG diese sich bereit erklärt die Anlage zu bauen. Meine Lösung hat sich so bewährt, dass zuerst im Saarland alle Treppen und Rampen im öffentlichen Bereich in dieser Art beheizt und dann in der gesamten Bundesrepublik eingebaut wurden. Einige Anlagen laufen jetzt bereits über 30 Jahre ohne jede Beanstandungen.

 
3.Umwälzanlage Freibad, Konzept einer halbautomatischen Steuerung.

Anfang der 70iger Jahre wurde ich mit dem Einbau einer neuen Umwälzanlage im Freibad Sulzbach betraut, da die alte Reinigungsanlage nicht mehr den hygienischen Anforderungen entsprach und eine Badschließung drohte. Die Ausschreibung wurde von mir so gestaltet, dass ich die von mir gewünschten Grundlagen beschrieb. In der Planungsphase ist mir ein Katalog in die Hände gefallen, der auch hydraulisch betätigte Schieber enthielt und sofort kam mir die Idee hieraus eine halbautomatische Rückspülung zu machen, was ich auch in die Ausschreibung übernahm. An der Ausschreibung haben sich 3 Firmen beteiligt, die sich weltweit im Kraftwerks- und Raffineriebau bereits einen Namen gemacht haben. Alle Firmen haben mir mitgeteilt, dass die von mir gewünschte, halbautomatische Steuerung technisch nicht machbar sei. Den Auftrag zum Bau hat die weltweit agierende, Schweizer Fa. Sulzer, erhalten.. Ein Anruf in der Schweiz, bei der Fa. Sulzer, ergab, dass bisher so etwas noch nie gemacht wurde, obwohl diese schon mehrere tausend Anlagen gebaut hatte und dort auch noch keine Anlage dieser Art bekannt sei. Nach meiner Vorstellung sollten Schieber mit hydraulischer Steuerung über elektrische Schaltventile angesteuert werden, so dass die Rückspülung einfach auf Tastendruck erfolgen kann. Ich bat den planenden Ingenieur zu mir zu kommen um das Ganze einmal zu eruieren. Als ich ihm meine Idee vorstellte, war er sofort hiervon begeistert und als während der Besprechung die Frage aufkam, ob es auf dem Markt überhaupt elektrisch angetriebene Ventile geben würde, welche den Wasserzufluss steuern könnten, habe ich noch gesagt, „dann nehmen wir einfach Relais aus Waschmaschinen“. Der Planungsingenieur sagte noch, dass der Schaltschrank nach meinen Vorstellungen, sicherlich von einem ihrer Elektroingenieure konzipiert werden könne, denn wenn diese komplette Kraftwerke bauen könnten, dürfte für diese ein solcher Schaltschrank kein Problem darstellen. Die entstehenden Mehrkosten brauchte die Stadt nicht zu tragen, da die Fa Sulzer diese Anlage als Experiment und Versuch angesehen hat. Die Anlage hat voll allen Erwartungen entsprochen und heute ist diese Art der Anlage Standard bei allen Bädern, handbetriebene Schieber werden nicht mehr eingebaut. Bei dem ein Jahr später erstellten Hallenbad waren nur Schieber mit manueller Betätigung vorgesehen. Hierauf habe ich den Ingenieur der bauausführenden Fa. nach der Möglichkeit des Einbaues einer halbautomatischen Steuerung gefragt, wobei dieser mir sehr bestimmt zu verstehen gab, dass es sowas nicht gebe und auch technisch nicht möglich sei. Noch auf der Fahrt zum Freibad hat er mit mir diskutiert, dass es so etwas nicht geben würde und ich mich getäuscht haben müsse. Hierauf habe ich ihm die von mir konzipierte Anlage im Freibad gezeigt. Nach Eintritt in die Anlage war er zuerst sprachlos und dann war seine erste Reaktion: „Phantastisch, so was habe ich bisher noch nicht gesehen“ Im Hallenbad wurden trotzdem die manuell zu bedienenden Schieber eingebaut, so dass für die etwa 2 x pro Woche erforderliche Rückspülung insgesamt 4 Mann erforderlich sind, die auf Zuruf dann die jeweiligen Schieber von Hand, parallel, betätigen. Für die 4 Männer ist dann ein halber Arbeitstag gelaufen. Ein bei einer späteren Renovierung ins Auge gefasster Einbau der hydraulisch gesteuerten Schieber scheiterte an den anderen Abmessungen.

 
4. Wasserleitungen im Freibad der Außenduschen und Toiletten.

Beim Umbau des Freibades Sulzbach habe ich die Wasserleitungen so installieren lassen, dass die Außenduschen, wie auch die Toiletten mit Badewasser betrieben werden. Hierzu ist zu erläutern, dass laut Vorschrift täglich pro Badegast eine Menge von 35 ltr. Frischwasser zugesetzt werden muss, was auch akribisch durch die Badeaufsicht überprüft wird. Vorher wurden die erforderlichen Mengen abends ablaufen und Frischwasser einlaufen gelassen. Bei 1000 Gästen sind das 35 m³. Nach dem Umbau liefen tagsüber ein Teil der Wassermenge über die Duschen und die Toiletten ab, so dass etwa die Hälfte an Frischwasser, hatte eingespart werden können. Die bauausführende Fa. Sulzer belächelte diese von mir vorgesehene Wassersparmaßnahme und meinte, dass bisher noch niemand dies in der Form ausgeführt hätte. Zusätzlichen Investitionen, entstanden nicht, da lediglich eine andere Anschlussstelle erforderlich war, da sowieso ein entsprechendes Rohr neu verlegt werden musste. Im Jahr 2011 stand in der Saarbrücker Zeitung ein Bericht, dass im Bereich von Weiskirchen ein Freibad genau so umgebaut wurde, um Trinkwasser einsparen zu können. Hier waren natürlich die Investitionskosten entsprechend höher und die Amortisationszeit wesentlich länger. Mit dieser Maßnahme war ich also der Zeit um 30 Jahre voraus und heute werden alle Bäder in dieser Art der Wasserführung, gebaut.

 
5. Abdeckplatten Freibad mit Glasfaserarmierung.

Mit den Abdeckplatten der Becken des Freibades gab es durch das aggressive Chlorwasser Probleme. Durch das Chlor oxydierten die Stahleinlagen und sprengten die Platten. Mein Vorschlag war, anstelle der Stahleinlagen Glasfasermatten zu verwenden. Da keinerlei Untersuchungen über die Festigkeit der Glasfasermatten vorlagen, musste hier das Materialprüfungsamt der Universität des Saarlandes in die Presche springen und entsprechende Untersuchungen durchführen. Der Statiker der bauausführenden Firma hat dann die erforderliche Mattenanzahl errechnet und eine Prüfung ergab, dass die Platten ebenfalls die erforderliche Biegefestigkeit, wie bei Stahleinlagen, hatten. Diese Platten liegen noch heute, nach fast 30 Jahren, ohne Schäden, auf den Becken. Früher mussten die Abdeckplatten etwa alle 5 bis 8 Jahre erneuert werden. Die Baufirma vertreibt diese Abdeckplatten noch heute für den Einsatz in der Nähe von aggressiven Wässern.

 
6. Beleuchtung Decken-Glasfenster mit Glasmalerei.

Einen beträchtlichen Imagegewinn auf dem Rathaus konnte ich durch die Beleuchtung des Glasfensters, mit Symbolen aus der Geschichte Sulzbachs als Glasmalerei, in der Decke des Treppenhauses des Rathauses, damit dieses auch bei Dunkelheit zu sehen war, verbuchen. Hier war ich zu Beginn nicht gefragt, da diese Maßnahme der Hochbauabteilung unterlag. Erst bei einer Haushaltsbesprechung erfuhr ich von dieser Sache und nach Vorstellung der erforderlichen Arbeiten und Bekanntgabe der veranschlagten Kosten in Höhe von 8.000 DM meinte ich, dass dies nicht funktionieren würde, da eine Anleuchtung eines Glasbildes von oben mit 2 x 2000 Watt Strahlern in keinem Falle gehen würde, da dann der Betrachter so geblendet wäre, dass man von dem Bild nichts mehr sehe. Ich machte den Vorschlag, dass der Bauhof den darüber liegenden Raum weiß streichen sollte und der Hausmeister 2 Regletten mit 20 Watt Neonröhren installieren solle, das würde ausreichen und die 8.000 DM könnten eingespart werden. Hierauf wurde mir gesagt, dass ich keine Ahnung hätte, da diese Sache von Beleuchtungs-Spezialisten der größten Elektrofirma Europas mit entsprechender Beleuchtungsabteilung geplant wäre und diese ja tagtäglich mit solchen Dingen zu tun hätten. Aber ich habe meine Bedenken immer wieder wiederholt. Selbst bei der Baudurchführung habe ich dem Bürgermeister, den ich auf der Treppe traf, dies mitgeteilt und habe mich darüber lustig gemacht, dass diese sinnlose Sache, unverzüglich wieder abgebaut wird, da sie nicht funktionieren könne. Dies hat sich auch bei der Vorstellung der Anleuchtung, aus Anlass der nächsten Stadtratssitzung, bewahrheitet. Die Wogen gingen sehr hoch und der Bürgermeister hat dem Stadtrat meine, im Vorfeld bereits geäußerten Bedenken, mitgeteilt. Am nächsten Tag kam unser Bauamtsleiter, sichtlich niedergeschlagen, zu mir und bat mich die Maßnahme so, wie von mir vorgeschlagen, auszuführen. Einige Tage später war alles fertig und ich erntete nur Lob. In allen Ausschusssitzungen wurde das Thema angeschnitten und in der Stadtratssitzung wurde gesagt: „Der Kirch Gunter hat von Beleuchtung mehr Ahnung als alle Spezialisten der Firma….. zusammen“.

 
7. Kreisel Hühnerfeld.

Bei einer Kreuzung von 2 Landstraßen 1. Ordnung mit einer Verkehrsbelastung von ca. 18.000 KFZ-Einheiten /Tag habe ich 1977 einige Varianten erarbeitet und deren Effizienz überprüft. Hierbei war von mir der Bau eines Kreisels favorisiert worden, da dieser mir am effektivsten erschien. Der Bau dieses Kreisels wurde jedoch bei einer Besprechung in größerem Kreise, von dem Bauministerium und Landesstraßenverwaltung abgelehnt und die von mir ebenfalls untersuchte, aber von mir verworfene Lösung als Kreuzung mit Ampelanlage wurde gebaut. Wobei ich bereits bei der damaligen Besprechung auf die ungenügende Leistung dieser Lösung hingewiesen habe, was sich dann auch unmittelbar nach dem Bau durch ausgedehnte Staus zeigte. 2002 wurden meine Pläne wieder aus der Schublade gezogen und der Kreisel genau wie ich ihn in den 70iger Jahren geplant hatte, gebaut. Ein Polizeibeamter, der bei den jeweiligen Vorstellungen meiner Planungen meist zugegen war, hat mir später einmal in einem Gespräch gesagt, dass ich mit meinen Planungen meist 20 bis 30 Jahre zu früh dran gewesen wäre.

 
8. Baumscheiben Sulzbachtalstraße

In der Sulzbachtalstraße, Bereich Hammersberg und Altenwald bis ev. Kirche sollte die überbreite Straße, welche zum Schnellfahren verführt, durch Baumscheiben und Anlegen von Parkbuchten optisch verschmälert werden. Bisher wurden zum Bau der Baumscheiben Steine in der Größe 30 x 30 cm mit S-Profil (Berliner Profil) eingebaut. Da diese Steine an den Ecken mit Gehrungen versehen werden und es sich bei einer Baumscheibe um 30 Steine die versetzt werden mussten, handelte, war dies sehr Zeitintensiv und diese Baumscheiben waren auch sehr anfällig gegen Beschädigungen. Hier brauchte nur ein schwerer LKW darüber zu fahren und schon kippten die Steine ab und alles war „im Eimer“. So habe ich nach einer Lösung gesucht um das Ganze aus wenigen Fertigteilen herstellen zu können und hatte auch eine entsprechende Idee, das Ganze aus lediglich 3 verschiedenen Teilen, die für eine Baumscheibe 2 x erforderlich waren, herzustellen. Eine Unterredung mit einer Betonteilefirma in St. Ingbert hatte bereits im ersten Anlauf Erfolg und die Teile wurden dort hergestellt. Das war 1986. Die Kosten zum Einbau waren, trotz der teuren Fertigteile geringer, da lediglich 6 Teile auf Betonstreifen versetzt werden mussten und die Haltbarkeit der Konstruktion war so gut, dass bis zum heutigen Tage noch keine Schäden aufgetreten ist. Die Teile hat die Firma dann in ihren Katalog eingestellt und heute sieht man diese Teile in der gesamten Bundesrepublik und im angrenzenden Frankreich.

 
9. Breitbandverkabelung in Deutschland.

In Bad Pyrmont traf ich 2010 zufällig den Leiter von Kabel Deutschland der für den bayrischen Raum zuständig ist und dieser erwähnte nebenbei, dass die Sache mit der Breitband-Verkabelung ja bei uns im Saarland, Mitte der 70iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, begonnen hätte und in Bayern diese Verkabelung erst Mitte bis Ende der 80iger Jahre eingeführt worden sei. Hiernach musste ich kräftig schlucken, denn ich war im Saarland der Initiator.

Der Ort, an dem ich wohnte, war ein dem Sender abgelegenen Hang, dort waren nur Reflektionen zu empfangen, aus diesem Grunde wurde bereits für das Fernsehen ein Umsetzer, auf der gegenüberliegenden Talseite, errichtet um an diesem Hang überhaupt eine Fernsehempfang zu haben. Für mich war ein ordnungsgemäßer Radioempfang unmöglich. Die Firmen Telefunken, Grundig, Siemens und Revox haben mir Geräte zur Verfügung gestellt, aber die von mir durchgeführten Versuche mussten ergebnislos beendet werden. Auch der Saarländische Rundfunk, der technische Direktor Herr Dr. Ing. Glessner und der spätere Direktor, Herr Dipl. Ing. Schönhofen konnten, obwohl sie bei mir zu Hause mit dem Funkmesswagen waren, mir nicht helfen, da eine Messung absolut schlechte Ergebnisse brachte. Als ich den Auftrag erhielt, das Erschließungsgebiet Sulzbach Nord zu planen und den Bau durchzuführen, welches genau an diesem Hang liegt, eruierte ich die Möglichkeit einer Gemeinschaftsantennenanlage zusammen mit der Fa. Siemens, welche diese Anlagen auch für die Hochhäuser in Sulzbach-West errichtet hat, wobei sich als idealer Standort für die Antennen der zu errichtende Hochbehälter der Stadtwerke anbot. Die Fa Siemens überprüfte die Sache und wollte die Ausführung übernehmen. Kritiker der Anlage riet ich, mit dem Auto einmal in das Gebiet zu fahren und zu versuchen einen saarländischen Rundfunksender zu empfangen. Nach dieser Prozedur verstummten alle kritischen Stimmen. Lediglich die Erlaubnis der Bundespost war noch einzuholen, da diese die Lizenz-Vergabe zum Bau von Telekommunikationseinrichtungen durchführte. Diese Lizenz wurde nicht erteilt, sondern die Bundespost baute die Anlage in eigener Regie, wozu eine ganz neue Stabstelle bei der Post in Saarbrücken geschaffen werden musste. Beim Ausbau des Fischbacher Weges wurde das Kabel gleich bis zur alten Post gegenüber dem Bahnhof, ein Jahr später nach Friedrichsthal, Quierschied, St. Ingbert und Dudweiler verlegt und anschließend in den weiteren Raum. Mir war aber bis Dato nicht bekannt, dass ich für die Verkabelung in ganz Deutschland mit Sulzbach-Nord den Grundstein gelegt hatte.


 
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