Flugmodellbau
  Sonstige Aktivitäten
 

Sonstige Aktivitäten

 

 

1. DLRG

Seit meinem 12. Lebensjahr war ich Mitglied in der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft und habe dort auch sehr aktiv mitgearbeitet. Dass ich dort auch den Rettungsschwimmerausweis erworben habe, muss als selbstverständlich gelten. Unzählige Sommertage verbrachte ich auf dem Übersichtsturm des Freibades in Sulzbach und habe übermütige Schwimmer per Lautsprecheranlage wieder zur Ordnung gerufen oder aber auch Badegäste, die im Wasser entsprechend gestikulierten oder um Hilfe riefen wieder an Land gebracht.

Bei Rettungswettkämpfen war ich regelmäßig aufgestellt und musste im Team mitkämpfen. Diese Aktivität wurde erst durch Heirat beendet.

 

 

2. DJK

In die Deutsche-Jugend-Kraft Sulzbach, Abteilung Leichtathletik, ging ich mit 13 Jahren um mich sportlich etwas zu ertüchtigen. Technische Disziplinen lagen mir nicht und so habe ich mich auf Kurz- und Mittelstreckern spezialisiert.

Bereits nach wenigen Jahren löste sich die Leichtathletik-Abteilung, mangels Trainer, auf und die Sportler traten in den inzwischen gegründeten Leichtathletik-Club Sulzbach ein.

 

 

3. 1. LCS   (Armin Hary)

Der 1. Leichtathletik-Club-Sulzbach, dem ich mit 16 Jahren beitrat, bot ein sehr intensives Training an, welches das Ziel hatte, auf Landesebene bestehen zu können. So wurde regelmäßig an Leichtathletik-Wettkämpfen in der näheren und weiteren Umgebung teilgenommen. Bei einer Landesmeisterschaft hatte ich aber ein sehr einschneidendes, frustrierendes Erlebnis, das mich vollständig von Kurzstrecken weg brachte und ich künftig nur noch auf Mittel- und Langstrecken trainierte. Bei einem Vorlauf zur 100 m Landesmeisterschaft, im Ludwigsparkstadion in Saarbrücken, hatte ich das Pech gegen Armin Hary und Edmund Burg anzutreten. Als ich bei gerade mal etwa 75 m war, hatten beide bereits das Ziel erreicht, was für mich absolut niederschmetternd war. Armin Hary hat ein Jahr später seinen Weltrekord mit 10,0 Sek. aufgestellt und Edmund Burg lief, zusammen mit seinem Bruder, in der 4 x 100 m Staffel der Bundesrepublik Deutschland mit. Ein schlechteres Los für einen Vorlauf hätte ich mir nicht wünschen können. Aber ich kann sagen, dass ich auch einmal gegen Armin Hary in einem Wettkampf, gelaufen bin.

 

 

4. Zirkus Grock, aus der Schweiz, in Sulzbach  (Catharina Valente und Silvio Fancesco)

Als Jugendlicher hat man immer Interesse die Vorstellung eines Zirkus zu besuchen, aber das Geld für den Eintritt ist meist hoch, Zu hoch für das Sonntagsgeld und insbesondere dann, wenn man noch andere Dinge von dem Geld bestreiten muss. Also bleibt nur die Möglichkeit im Zirkus nachzufragen, ob man irgendwie helfen kann. Dann kam eine junge Frau auf mich zu und fragte mich, ob ich ihr beim Transport und Aufbau ihrer Musikinstrumente helfen wolle, was ich sofort zusagte. Wie sich herausstellte war die Frau ein genialer Musikclown, die zusammen mit ihrem Bruder, mit den unterschiedlichsten Instrumenten, hauptsächlich Perkussionsinstrumente, auftrat. Ich habe dann bei den Proben und den Auftritten geholfen, wobei ich zusammen mit einem Helfer vom Zirkus die Instrumente beim Manegeneingang bereit stellte und die nicht mehr benötigten Instrumente in den Gerätewagen brachte. Nach dem ersten Tag im Zirkus ging ich in den nächsten Tagen dort ein und aus und jeder grüßte mich freundlich und sprachen auch einige Wort mit mir. Der Zirkus blieb 6 Tage und ich verbrachte meine ganze Freizeit im Zirkus. Im nächsten Jahr kam der Zirkus nochmals und ich wurde gleich von der jungen Frau, die mich noch kannte, wieder angesprochen, ob ich ihr wiederum helfen wolle, was ich dann auch sofort zusagte und ich verbrachte wieder 6 Tage im Zirkus und half den beiden Musikclowns.

Wieder ein Jahr später kam der Zirkus nochmals und ich fragte nach den beiden Musikclowns, aber sie waren nicht mehr im Ensemble des Zirkus und mir wurde mitgeteilt, dass beide jetzt ganz groß im Showgeschäft wären. Es waren Caterina Valente und ihr Bruder Silvio Francesco.

 

 

5. BVS  (Fred Bertelmann)

Lange Jahre war ich auch Bauberater im Bundesverband für den Selbstschutz, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, der Bundesregierung Deutschlands. Hier hatte ich die Aufgabe Bauherren über die Möglichkeit des Einbaues von Schutzräumen, sowie der Zuschussmöglichkeiten, bei ihren Bauvorhaben zu beraten. Zu meinen Aufgaben gehörte hierbei auch die Präsentation des Schutzraumbaues bei Ausstellungen und Messen, was auf dem Höhepunkt des kalten Krieges, in den 70iger Jahren sehr stark gefragt war. Bei einer solchen Präsentation auf der Saarmesse hatte ich ein besonderes Erlebnis. 2 Stände neben dem BVS-Stand war ein Stand mit Rauchwaren, wo zu jeder vollen Stunde der bekannte Schlagersänger Fred Bertelmann, der das Liedes „Der lachende Vagabund“ sang, seinem Auftritt mit jeweils 3 Liedern, hatte. Nach einem seiner Auftritte kam er an dem BVS-Stand vorbei und schaute mich an und lachte mir zu, worauf ich ihn frug, ob er seinen Auftritt hinter sich habe und wir kamen so ins Gespräch. Dann lud ich ihn zu einer Tasse Kaffee ein, die er nicht abschlug und in den beiden weiteren Tagen verbrachte er sehr viel Zeit bei mir, am BVS-Stand oder wir gingen gemeinsam über die Messe. Auf dem Rauchwarenstand hatte er einen eigenen, voll ausgestatteten Raum alleine für sich. Das Personal war angewiesen die Ausstattung an Esswaren und Getränken immer gemäß Vertrag zu erfüllen, war aber auch angewiesen kein Gespräch mit ihm zu führen, so war er sichtlich froh, mit mir mal eine normale Unterhaltung führen zu können, was man ihm auch anmerkte.

 

 

6. THW

Diesem Thema habe ich eine besondere Seite gewidmet.


7. Fotographie  (Franz Mörscher)
In den Jahren von 1975 bis 1978 war ich 3 Jahre, also 6 Semester in der Volkshochschule Sulzbach in einem Fotokurs. Kursleiter war der bekannte Lichtbildner Franz Mörscher. Franz Mörscher studierte Malerei, Bildhauerei und Fotographie an der Hochschule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken, bei Professor Dr. Boris Kleint sowie bei Professor Dr. Otto Steinert, dem Meister der "subjektiven Fotographie". Er gab zahlreiche Bildbände heraus, war bekannter Gestalter von öffentlichen Gebäuden und schuf auch viele Skulpturen für öffentliche Räume. Seine Werke sind auch in mehreren  öffentlichen Sammlungen vertreten, so u.a. auch seine Bilder von der Maxhütte in der "Alten Pinakothek" in München.
Den Kurs in der Volkshochschule sah er als Experiment an, wie weit er Laien an die künstlerische Gestaltung in der Fotographie heranführen kann. In dem Kurs standen neben Kameratechnik, Bildgestaltung und Bildaufbau, Tele- und Weitwinkel- sowie Nah- und Makrofotographie auf dem Plan. Ein weites Feld der Ausbildung war auch die Dunkelkammerpraxis mit den hierbei vorhandenen unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Auch eine gemeinsame Bewertung der Bilder, mit den entsprechenden Diskussionen wurde regelmäßig durchgeführt.  Neben den wöchentlich stattfindenen Kursabenden fanden auch sehr viele Exkursionen in sonst nicht zugängliche Bereich der Industrie und des Gewerbes statt. Der Kurs war auf 10 Teilnehmer limitiert und es gab eine längere Warteliste, wobei ich vom 1. Kursabend an bis zum Ende der Dozententätigkiet von Franz Mörscher mit dabei war.
Ich muss sagen, dass ich in diesem 6 semestrigen Kurs enorm viel gelernt habe, was ich auch bei den verschiedensten Dia-Vorträgen mit unterschiedlichsten Themen, sei es bei Rückblicken auf Vereinsfahrten, Vorträgen aus Flora und Fauna oder über Modellflug unter Beweis stellen konnte.  

8. Freihandzeichnen bei Prof. György Lehoczky
Während meines Studiums an der "Höheren Technischen Lehranstalt" (HTL) in Saarbrücken hatte ich im Fach "Freihandzeichnen", 4 Semester lang, den bekannten Künstler György Lehoczky in Vorlesungen als Dozent. Er war ain hervorragender Architekt und begnadeter Künstler, der einen eigenen unverkennbaren Stil, hatte.
György Lehoczky hat im Saarland in über 80 Kirchen die Fenster gestaltet, in mehreren Kirchen die gesamte Innenausstattung konzipiert und auch einige Klöster vollständig neu erbaut, wie das Kloster Heiligenborn in Bous und das Kloster in Püttlingen.
Ferner war er auch ein bekannter Buchillustrator, wobei insbesondere die Kinderbuchreihe von "Mucki" sehr bekannt ist. Auch viele Schallplattenhüllen wurden von ihm gestaltet. Seine Bilder sind sehr gefragt und bei Auktionen erzielen diese hohe Preise.

9. Abstammung
Väterlicherseits stamme ich in direkter Linie von  dem Müller aus Johann Adams Mühle in Tholey-Theley ab. Meine Urgroßmutter Angela Peter wurde am 19.10.1832 in Johann Adams Mühle geboren. Ihre Eltern waren: Johann Peter, Müller der Johann Adams Mühle und seine Ehefrau Anna-Maria Theobald. Der Ackerer 
Jakob Kirch, mein Urgroßvater, heiratete Angela Peter.  Ich bin somit ein direkter Nachfahre des damaligen Mühleninhabers.

Heute ist die Mühle ein Denkmal allerhöchsten Ranges und ist gleichzeitig das Kreismühlenmuseum des Landkreises St. Wendel. Auf allen Prospekten des Landkreises ist die Mühle abgebildet und  auch in fast allen Saarland-Prospekten ist die Mühle enthalten. Die Gebaude und Mahleinrichtungen wurden vor einigen Jahren sehr aufwändig restauriert und funktionieren voll. Die Inneneinrichtung der Räume ist sehr authentisch und entspricht der Zeit um 1900, wobei sehr viele Ausstattungsgegenstände noch Original aus der Mühle und den jeweiligen Räumen stammen. In den Gebäuden werden regelmäßig Brotbachkurse abgehalten, bei denen nur vor Ort gemalenes Mehl zum Einsatz kommt. Zu den Mühlengebäuden gehört heute auch ein vorzügliches Speiserestaurant, wobei die sehr idyllische Lage  viele Besucher anlockt. Das Mühlenensemble gehört mit zu den bedeutensten  Mühlenmuseen der Bundesrepublik Deutschland.

 
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