Flugmodellbau
  Sonstige Aktivitäten
 

Sonstige Aktivitäten

 

 

 

1. DLRG

Seit meinem 12. Lebensjahr war ich Mitglied in der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft und habe dort auch sehr aktiv mitgearbeitet. Dass ich dort auch den Rettungsschwimmerausweis erworben habe, muss als selbstverständlich gelten. Unzählige Sommertage verbrachte ich auf dem Übersichtsturm des Freibades in Sulzbach und habe übermütige Schwimmer per Lautsprecheranlage wieder zur Ordnung gerufen oder aber auch Badegäste, die im Wasser entsprechend gestikulierten oder um Hilfe riefen, wieder an Land gebracht.

Bei Rettungswettkämpfen war ich regelmäßig aufgestellt und musste im Team mitkämpfen. Diese Aktivität wurde erst durch Heirat beendet.

 

2. Pfadfinderschaft St. Georg
Mit 12 Jahren schloss ich mich der Pfadfinderschaft St. Georg. der Allerheiligenpfarrei Sulzbach, an und beteiligte mich sehr rege an den verschiedenen Aktivitäten, wie Zeltlager im Ruhbach- und Grumbachtal, naturkundliche Wanderungen und anderen Ausbildungsveranstaltungen. Auch wurde, ein Jahr später, erstmals ein Martinsumzug in der Pfarrei durchgeführt und mir oblag dann auch sofort das Martinsfeuer, wobei ich das erforderliche Holzmaterial beschaffen, mit einigen jüngeren Pfadfindern  zum Festplatz transportieren und dort zum Martinsfeuer aufrichten musste.
Bei gutem Wetter saßen wir nach der Donnerstagsabends-Jugendmesse noch neben der Kirche auf dem Platz, sangen bei einem kleinen Lagerfeuer noch Wander- und Fahrtenlieger. Diese Aktivität störte keinen der Nachbarn sondern lediglich den Pastor, der sich in seiner abendlichen, wohl hochgradig vergeistigten Meditation gestört fühlte und den mit Kesselasche befestigten und universell zu nutzenden Hartplatz zu einem englischen Rasen umbaute, der nicht betreten werden durfte, was mit mehreren entsprechenden Schildern bekundet wurde, so dass dann auch die Jugendmesse, einschließlich den beliebten Zusammenkünften der kath. Jugend, in Wegfall kam.
Das vollständige „aus“ für die Pfadfinder war die Teilnahme am alljährlichen Pfarrfest im Saal des „Klosterkellers“ 1959. Hierfür wollten wir einen Schuhplattler vorführen und die Proben hierzu waren dem hochwürdigen Herrn Pastor zu laut und irgendwann kam dann ein Bote des Pastors und teilte uns mit, dass der Raum der Pfadfinder ab sofort geschlossen und der Schlüssel abzugeben sei, da der Herr Pastor den Lärm nicht mehr dulde. Auch der für die Jugendarbeit in der Pfarrei zuständige Kaplan konnte an dieser Sache nichts mehr ändern, Wir haben dann in unterschiedlichen Gasthäusern weiter geübt und den angekündigten Auftritt beim Pfarrfest bravourös gemeistert. Aber in Ermangelung einer Unterkunft hat sich die Pfadfinderschaft in Sulzbach aufgelöst. Eine, vor einigen Jahren versuchte Wiederbelebung der Pfadfinder, verlief erfolglos.

3. Radtouren
Da ich gerne Radwanderungen gemacht hätte, bat ich meine Eltern um ein entsprechendes Fahrrad. Als ich 12 Jahre alt war, wurde mir dieser Wunsch zu Ostern erfüllt. Aber es war ein französisches Rennrad Marke Peugeot, bereits damals mit mehreren Gängen. Meine Eltern waren stolz mir ein so gutes Rad geschenkt zu haben. Als erstes legte ich mir einen Gepäckträger zu und wollte über das Wochenende des Weißen Sonntages zu meinen Pfadfinder-Kameraden in das Zeltlager fahren. Aber bedingt durch das schwere Gewicht von mir und dem aufgeladenen Gepäck und dem leichten, extrem unstabilen Fahrradrahmen konnte ich nur in Schlangenlinien fahren und gab die Fahrt bereits nach wenigen km auf und fuhr wieder zurück. Daheim angekommen stellte ich das Rad etwas unsanft in die Ecke, mit der Bemerklung, dass ich das Rad nicht mehr wolle, da es vollständig unfahrbar wäre, was natürlich bei meinen Eltern nicht gerade gut ankam. So hat mein Vater sich am Montag darauf  bei seinem Chef über meine Undankbarkeit beschwert, worauf dieser meinte, dass er im Keller noch sein altes Rad von 1936 stehen habe, vielleicht wäre das etwas für mich. Gleich am nächsten Tag habe ich mir das Rad angesehen, es war ein sehr stabiles "Miele"-Fahrrad, das mir sofort gefiel und ich habe es direkt mit nach Hause genommen. Das Rennrad habe ich, zum Unmut meiner Eltern, verkauft und von dem Geld die Bereifung des "Miele" Rades erneuert, den Gesundheits-Lenker gegen eine kurzen, geraden Lenker getauscht und eine 3-Gang-Sachs Kettenschaltung eingebaut. Dann habe ich mir noch Gepäcktaschen für den Gepäckträger und den Lenker sowie den Sattel zugelegt sowie einen Halter für die Karte, einen Tachometer mit Kilometerzähler. einen Rückspiegel, einen Flaggenhalter für die Vorderachse, Pflege- und verschiedene Ersatzteile und anschließend gingen die Fahrten los. Zuerst waren es nur Eintagestouren im Saarland, dann Wochenendtripps in die Pfalz und die Eifel, dann Mehrtagesfahrten und anschließend Fahrten, die etliche Wochen andauerten, immer von Jugendherberge zu Jugendherberge. So machte ich Touren entlang von Rhein und Mosel, durch Luxembourg und Belgien nach  Köln, oder entlang des Mains nach Franken bis zur tschechischen Grenze oder auch nach Nürnberg und über die romantische Straße, oder über den Schwarzwald zum Bodensee und von dort nach Östereich und der Schweiz. Die ersten Touren habe ich noch mit Kameraden durchgeführt, aber die Interessen waren immer, insbesondere bei der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten, sehr stark unterschiedlich, so dass ich bereits nach kurzer Zeit alleine gefahren bin. Alle Touren konnte ich mit dem alten "Miele" Fahrrad ohne jegliche Probleme bewältigen. Insgesamt habe ich mit diesem Fahrrad fast 20.000 km, bei meinen Touren, zurückgelegt. Als Erinnerung an diese Fahrradtouren habe ich eine große Menge an Bildern gemacht, wobei ich immer genügend Filmmaterial zu Hause in der Dunkelkammer von meiner 100m Rolle in Patronen abfüllte und nach der Tour war dann Filmentwicklung und Vergrößerungen angesagt.

4. DJK

In die Deutsche-Jugend-Kraft Sulzbach, Abteilung Leichtathletik, ging ich mit 13 Jahren um mich sportlich etwas zu ertüchtigen. Technische Disziplinen lagen mir nicht und so habe ich mich auf Kurz- und Mittelstreckern spezialisiert.

Bereits nach wenigen Jahren löste sich die Leichtathletik-Abteilung, mangels Trainer, auf und die Sportler traten in den inzwischen gegründeten Leichtathletik-Club Sulzbach ein.

 
5. Saarland-Rundwanderungen
Noch lange bevor es den Saarland-Rundwanderweg gab habe ich alljährlich an Fastnacht eine entsprechende Wanderung von Jugendherberge zu Jugendherberge gemacht. Angefangen hat dies in meinem 2. Lehrjahr zum Schreiner, im Alter von 15 Jahren. Als Karnevalsmuffel nahm ich mir für Samstag (damals war der Samstag noch ein normaler Arbeitstag), Montag und Dienstag Urlaub, zog die Wanderstiefel an und mit Karte und Kompass, Kleidern zum wechseln und Fotoapparat im Rucksack  ging es Freitagnachmittag, nach der Arbeit, los. Das Ganze machte ich 7 Jahre lang jedes Jahr, immer über eine andere Strecke. Auch habe ich mir die am Wege liegenden Sehenswürdigkeiten, ob Naturdenkmäler oder Baudenkmäler angesehen und auch fotographiert. Zu der damaligen Zeit gab es noch weit mehr Jugendherbergen als heute, wobei diese im Regelfall eine Tageswanderstrecke voneinander entfernt lagen. Dienstagsabends war die Heimatstadt wieder erreicht und an Aschermittwoch ging die Arbeit wieder weiter. 

 

 

6.   1. LCS   (Armin Hary)

Der 1. Leichtathletik-Club-Sulzbach, dem ich mit 16 Jahren beitrat, bot ein sehr intensives Training an, welches das Ziel hatte, auf Landesebene bestehen zu können. So wurde regelmäßig an Leichtathletik-Wettkämpfen in der näheren und weiteren Umgebung teilgenommen. Bei einer Landesmeisterschaft hatte ich aber ein sehr einschneidendes, frustrierendes Erlebnis, das mich vollständig von Kurzstrecken weg brachte und ich künftig nur noch auf Mittel- und Langstrecken trainierte. Bei einem Vorlauf zur 100 m Landesmeisterschaft, im Ludwigsparkstadion in Saarbrücken, hatte ich das Pech gegen Armin Hary und Edmund Burg anzutreten. Als ich bei gerade mal etwa 75 m war, hatten beide bereits das Ziel erreicht, was für mich absolut niederschmetternd war. Armin Hary hat ein Jahr später seinen Weltrekord mit 10,0 Sek. aufgestellt und Edmund Burg lief, zusammen mit seinem Bruder, in der 4 x 100 m Staffel der Bundesrepublik Deutschland mit. Ein schlechteres Los für einen Vorlauf hätte ich mir nicht wünschen können. Aber ich kann sagen, dass ich auch einmal gegen Armin Hary in einem Wettkampf, gelaufen bin.

 

 

 

7. Zirkus Grock, aus der Schweiz, in Sulzbach  (Catharina Valente und Silvio Fancesco)

Als Jugendlicher hat man immer Interesse die Vorstellung eines Zirkus zu besuchen, aber das Geld für den Eintritt ist meist hoch, Zu hoch für das Sonntagsgeld und insbesondere dann, wenn man noch andere Dinge von dem Geld bestreiten muss. Also bleibt nur die Möglichkeit im Zirkus nachzufragen, ob man irgendwie helfen kann. Dann kam eine junge Frau auf mich zu und fragte mich, ob ich ihr beim Transport und Aufbau ihrer Musikinstrumente helfen wolle, was ich sofort zusagte. Wie sich herausstellte war die Frau ein genialer Musikclown, die zusammen mit ihrem Bruder, mit den unterschiedlichsten Instrumenten, hauptsächlich Perkussionsinstrumente, auftrat. Ich habe dann bei den Proben und den Auftritten geholfen, wobei ich zusammen mit einem Helfer vom Zirkus die Instrumente beim Manegeneingang bereit stellte und die nicht mehr benötigten Instrumente in den Gerätewagen brachte. Nach dem ersten Tag im Zirkus ging ich in den nächsten Tagen dort ein und aus und jeder grüßte mich freundlich und sprachen auch einige Wort mit mir. Der Zirkus blieb 6 Tage und ich verbrachte meine ganze Freizeit im Zirkus. Im nächsten Jahr kam der Zirkus nochmals und ich wurde gleich von der jungen Frau, die mich noch kannte, wieder angesprochen, ob ich ihr wiederum helfen wolle, was ich dann auch sofort zusagte und ich verbrachte wieder 6 Tage im Zirkus und half den beiden Musikclowns.

Wieder ein Jahr später kam der Zirkus nochmals und ich fragte nach den beiden Musikclowns, aber sie waren nicht mehr im Ensemble des Zirkus und mir wurde mitgeteilt, dass beide jetzt ganz groß im Showgeschäft wären. Es waren Caterina Valente und ihr Bruder Silvio Francesco.

 

 

 

8. BVS  (Fred Bertelmann)

Lange Jahre war ich auch Bauberater im Bundesverband für den Selbstschutz, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, der Bundesregierung Deutschlands. Hier hatte ich die Aufgabe Bauherren über die Möglichkeit des Einbaues von Schutzräumen, sowie der Zuschussmöglichkeiten, bei ihren Bauvorhaben zu beraten. Zu meinen Aufgaben gehörte hierbei auch die Präsentation des Schutzraumbaues bei Ausstellungen und Messen, was auf dem Höhepunkt des kalten Krieges, in den 70iger Jahren sehr stark gefragt war. Bei einer solchen Präsentation auf der Saarmesse hatte ich ein besonderes Erlebnis. 2 Stände neben dem BVS-Stand war ein Stand mit Rauchwaren, wo zu jeder vollen Stunde der bekannte Schlagersänger Fred Bertelmann, der das Liedes „Der lachende Vagabund“ sang, seinem Auftritt mit jeweils 3 Liedern, hatte. Nach einem seiner Auftritte kam er an dem BVS-Stand vorbei und schaute mich an und lachte mir zu, worauf ich ihn frug, ob er seinen Auftritt hinter sich habe und wir kamen so ins Gespräch. Dann lud ich ihn zu einer Tasse Kaffee ein, die er nicht abschlug und in den beiden weiteren Tagen verbrachte er sehr viel Zeit bei mir, am BVS-Stand oder wir gingen gemeinsam über die Messe. Auf dem Rauchwarenstand hatte er einen eigenen, voll ausgestatteten Raum alleine für sich. Das Personal war angewiesen die Ausstattung an Esswaren und Getränken immer gemäß Vertrag zu erfüllen, war aber auch angewiesen kein Gespräch mit ihm zu führen, so war er sichtlich froh, mit mir mal eine normale Unterhaltung führen zu können, was man ihm auch anmerkte.

 

 

9. THW

Diesem Thema habe ich eine besondere Seite gewidmet.


10. Fotographie  (Franz Mörscher)
Mit 12 Jahren bekam ich meinen ersten Fotoapparat, eine 6x9-Rollfilm-Einfachkamera mit nur einer Verschlusszeit und einer 3-fach verstellbaren Lochblende. Diese war mir bereits einige Monate später zu primitiv und ich legte mir eine wesentlich bessere 6x9-Kamera mit normalem, einstellbaren Verschluss, einer verstellbaren Irisblende und Entfernungseinstellung zu. Mit 13 Jahren kaufte ich mir eine gebrauchte Dunkelkammereinrichtung um meine Bilder selbst zu machen, da mir die im Foto-Labor hergestelltern Bilder nicht gefielen. Mit 15 Jahren legte ich mir eine Kodak-Kleinbildkamera und dazu für meine Dunkelkammer ein Vergrößerungsgerät zu. Hierdurch konnte ich in späterer Zeit zu Artikel für einheimische Tageszeitungen, Wochenblätter und Monatszeitschriften, über die Aktivitäten im Modellflug und beim THW zeitnah auch entsprechende Bilder mitliefern. 
In den Jahren von 1975 bis 1978 war ich 3 Jahre, also 6 Semester in der Volkshochschule Sulzbach in einem Fotokurs. Kursleiter war der bekannte Lichtbildner Franz Mörscher. Franz Mörscher studierte Malerei, Bildhauerei und Fotographie an der Hochschule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken, bei Professor Dr. Boris Kleint sowie bei Professor Dr. Otto Steinert, dem Meister der "subjektiven Fotographie". Franz Mörscher gab zahlreiche Bildbände heraus, war bekannter Gestalter von öffentlichen Gebäuden und schuf auch viele Skulpturen für öffentliche Räume. Seine Werke sind auch in mehreren  öffentlichen Sammlungen vertreten, so u.a. auch seine Bilder von der Maxhütte in der "Alten Pinakothek" in München.
Den Kurs in der Volkshochschule sah er als Experiment an, wie weit er Laien an die künstlerische Gestaltung in der Fotographie heranführen kann. In dem Kurs standen neben Kameratechnik, Bildgestaltung und Bildaufbau, Tele- und Weitwinkel- sowie Nah- und Makrofotographie auf dem Plan. Ein weites Feld der Ausbildung war auch die Dunkelkammerpraxis mit den hierbei vorhandenen unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Auch eine gemeinsame Bewertung der Bilder, mit den entsprechenden Diskussionen wurde regelmäßig durchgeführt.  Neben den wöchentlich stattfindenen Kursabenden fanden auch sehr viele Exkursionen in sonst nicht zugängliche Bereich der Industrie und des Gewerbes statt. Der Kurs war auf 10 Teilnehmer limitiert und es gab eine längere Warteliste, wobei ich vom 1. Kursabend an bis zum Ende der Dozententätigkiet von Franz Mörscher mit dabei war.
Ich muss sagen, dass ich in diesem 6 semestrigen Kurs enorm viel gelernt habe, was ich auch bei den verschiedensten Dia-Vorträgen mit unterschiedlichsten Themen, sei es bei Rückblicken auf Vereinsfahrten, Vorträgen aus Flora und Fauna oder über Modellflug unter Beweis stellen konnte.  
Franz Mörscher ist am 14. Juli 2018, im Alter von 87 Jahren, verstorben. Derzeit ist im Weltkulturerbe Völklinger Hütte eine Ausstellung mit 36 Bildern (Stand August 2018) von ihm zu sehen. 

11. Freihandzeichnen bei Prof. György Lehoczky
Während meines Studiums an der "Höheren Technischen Lehranstalt" (HTL) in Saarbrücken hatte ich im Fach "Freihandzeichnen", 4 Semester lang, den bekannten Künstler György Lehoczky in Vorlesungen als Dozent. Er war ain hervorragender Architekt und begnadeter Künstler, der einen eigenen unverkennbaren Stil, hatte.
György Lehoczky hat im Saarland in über 80 Kirchen die Fenster gestaltet, in mehreren Kirchen die gesamte Innenausstattung konzipiert und auch einige Klöster vollständig neu erbaut, wie das Kloster Heiligenborn in Bous und das Kloster in Püttlingen.
Ferner war er auch ein bekannter Buchillustrator, wobei insbesondere die Kinderbuchreihe von "Mucki" sehr bekannt ist. Auch viele Schallplattenhüllen wurden von ihm gestaltet. Seine Bilder sind sehr gefragt und bei Auktionen erzielen diese hohe Preise.

12. Abstammung
Väterlicherseits stamme ich in direkter Linie von  dem Müller aus Johann Adams Mühle in Tholey-Theley ab. Meine Ur-Urgroßmutter Angela Peter wurde am 19.10.1832 in Johann Adams Mühle geboren. Ihre Eltern waren: Johann Peter, Müller der Johann Adams Mühle und seine Ehefrau Anna-Maria Theobald. Der Ackerer Jakob Kirch, mein Ur-Urgroßvater, heiratete Angela Peter.  Ich bin somit ein direkter Nachfahre des damaligen Mühleninhabers.

Heute ist die Mühle ein Denkmal allerhöchsten Ranges und ist gleichzeitig das Kreismühlenmuseum des Landkreises St. Wendel. Auf allen Prospekten des Landkreises ist die Mühle abgebildet und  auch in fast allen Saarland-Prospekten ist die Mühle enthalten. Die Gebaude und Mahleinrichtungen wurden vor einigen Jahren sehr aufwändig restauriert und funktionieren voll. Die Inneneinrichtung der Räume ist sehr authentisch und entspricht der Zeit um 1900, wobei sehr viele Ausstattungsgegenstände noch Original aus der Mühle und den jeweiligen Räumen stammen. In den Gebäuden werden regelmäßig Brotbachkurse abgehalten, bei denen nur vor Ort gemalenes Mehl zum Einsatz kommt. Zu den Mühlengebäuden gehört heute auch ein vorzügliches Speiserestaurant, wobei die sehr idyllische Lage  viele Besucher anlockt. Das Mühlenensemble gehört mit zu den bedeutensten  Mühlenmuseen der Bundesrepublik Deutschland.

 
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