Flugmodellbau
  Aktuell
 


Anmerkungen zu den erforderlichen Genehmigungen zur Veröffentlichung von Auszügen aus Zeitschriften.

Die Genehmigungen zur Veröffentlichung von Ausschnitten aus Zeitschriften wurden mir, mit der Maßgabe der genauen Quellenangabe schriftlich erteilt:

Am 31. Januar 2010 für die Zeitschrift „Thermiksense“ durch Herrn Dr. Bernhard Schwendemann.

Am 01. Februar 2010 für die Zeitschrift „Modell“ durch den Herrn Chefredakteur Ralph Müller.

Am 12. Februar 2010 für die Zeitschrift „Flug – Modell –Technik“ durch Herrn Chefredakteur Alfred Kirst.

Die Genehmigungen für ältere Zeitschriften konnten nicht eingeholt werden, da entsprechende Rechtsnachfolger nicht bekannt sind.
Von einigen Redaktionen von Modellbauzeitschriften wurde mir keine Genehmigung erteilt oder diese waren mit so hohen Auflagen verbunden, dass ich auf eine Veröffentlichung aus diesen Zeitschriften verzichtet habe


Negativ gepfeilte Nurflügel

Neben meiner Homepage über negativ gepfeilte Nurflügel, bestehen in der Bundesrepublik sicherlich noch einige weitere solcher Informationsquellen über dieses Thema. Aber ein Betreiber hiervon ist für mich ein absolutes Genie. Er konstruiert und baut diese Modelle ohne jegliche größere Voruntersuchungen einfach so aus dem Gefühl und der Intuition heraus. Gegen ihn sind alle bisherigen Flugzeugkonstrukteure richtige Dilettanten. Wenn ich alleine nur z.B. die Entwicklungsgeschichte der Messerschmitt-, Dornier-, Junkers- oder Heinkel-Flugzeuge ansehe, die in ganz kleinen Schritten von einfachsten Fluggeräten bis zu absoluten Spitzenflugzeugen sich erstreckt und ganze Bücher füllen, muss ich neidlos anerkennen, dass dieser Herr ein absolutes Genie ist, ein noch nie dagewesener Genius.
Selbst Professor Dr. Ing. Alexander Lippisch konnte das Problem der Stabilisierung der negativ gepfeilten Nurflügel, auch nach sehr vielen Versuchen mit Modellen, keiner Lösung zuführen und wenn man sich nun in seinem Buch, die einzelnen Entwicklungsstufen von den einfachen Nurflügel-Gleitern bis zur Me 163 ansieht, so liegen auch hier Welten dazwischen, wobei auch die aufgetretenen Fehlschläge beträchtlich waren, diese müssen aber erst einmal durchschritten werden, um das jeweilige Problem genau erkennen zu können. Auch die Gebrüder Horten rieten von dieser Art von Flugzeugen ab, da diese nicht zu stabilisieren seien, was sie ebenfalls erst nach etlichen Versuchen  erkannten. Das Gleiche sagen auch die international anerkannten Aerodynamiker Schlichting und Trockenbrodt.
Die Entwicklung der Segelflugzeuge ist ebenfalls von dem ersten Rhön-Treffen an gesehen, eminent. In diesem Zusammenhang ist die Genialität dieses, in Rede stehenden Herren, regelrecht aus dem Nichts ein solches, in der Flugstabilisierung extrem problematisches, Flugmodell zu schaffen, unbeschreiblich.
Auch Professor Dr. Ing. Wolfgang Herbst von der Technischen Universität Berlin, der sich als hervorragender Aerodynamiker und Flugzeugkonstrukteur einen Namen machte, scheiterte bei der Konstruktion der B 11 an diesem Problem, wie auch sein gesamtes Team an hervorragenden Flugzeugkonstrukteuren. Auch die Aerodynamiker der DLR, in deren Strömungskanal das Modell der B 11 getestet wurde und die Auswertung der Ergebnisse durchführten und somit ebenfalls mit der Sachlage konfrontiert waren, konnten dieses Problem auch keiner Lösung zuführen. Dies gilt natürlich auch für die Ingenieure der Luftaufsicht welche vorher die Pläne und Berechnungen überprüften und zum Bau freigaben und anschließend nicht mehr weiter wussten.
Aber dann kam dieser Herr, wie Phönix aus der Asche, und hat alle bisherigen Erkenntnisse über die stufenweise Entwicklung neuer Flugzeugtypen, ja aller bisherigen technischen Entwicklungen der gesamten Menschheitsgeschichte, die oft Jahrhundertelang oder gar Jahrtausende andauernden „ad absurdum“ geführt und über den Haufen geworfen  und schuf ohne jegliche weitere Vorversuche einen vollständig neuartigen Flugzeugtyp.
Auch ich muss mich in die Reihe dieser Entwicklungs-Dilettanten einordnen, zu denen selbstverständlich auch Heinz Unger gehört, denn auch bei uns dauerten die Untersuchungen und Versuche mit Balsagleitern und auch vieler misslungenen Modellen, um ein solches Flugmodell zum Fliegen zu bringen, über 60 Jahre intensivster Entwicklungsarbeit. Aber dieser Herr ist ein vollständig neu aufgegangener, alles bisherige überstrahlender  Stern am Flugzeug-Entwicklerhimmel und er schuf, einfach mal so, einen neuen, revolutionären Flugzeugtypen an dem sich andere Konstrukteure fast 100 Jahre erfolglos versuchten.

Aber nun zu den Tatsachen:
Am 21. Juni 2015 hat mich der in Rede stehende Herr erstmals kontaktiert, mit einem Problem seines selbstkonstruierten und in dieser Form vollständig flugunfähigen Entenmodelles, wobei ich ihm mit meinen Kenntnissen helfen konnte. Dann sah er auf meiner Homepage die negativ gepfeilten Nurflügel und hat mich in einer Mail darauf angesprochen und ich verwies ihn auf meine Homepage nach der er das Modell GK-100 ohne Probleme nachbauen könne, was er auch tat, und er hat auf meiner Homepage unter „Gästebuch“ auch entsprechende positive Eintragungen hierüber gemacht, dass er sein Modell der GK-100 nachempfunden habe, also einige Änderungen machte, was er dann später auf seiner Homepage als ein von ihm vollständig neu kreiertes Flugmodell vorstellte. Dann gingen insgesamt 15 E-Mails hin und her, mit denen er mein Vertrauen gewann und in denen sehr viele Tipps zum Bau von negativ gepfeilten Nurflüglern enthalten waren und dann bat er um einen Plan der GK-102, den ich ihm am 28. Januar 2016, einschließlich einer sehr detaillierten Baubeschreibung und dem gerechneten und ausgedruckten Strak der Profilierung, übersandte. Nachdem er dann eine Homepage über die negativ gepfeilten Nurflügler angelegt hatte, musste ich zu meinem Erstaunen feststellen, dass auf dieser, fast alle der von mir in den E-Mails, gegebenen Tipps enthalten sind, jedoch so, dass jeder meinte, diese seien vom ihm selbst ge- und erfunden. Auch viele Inhalte meiner Homepage fand ich in dessen Homepage wieder, natürlich mit anderen Worten und auch wieder so dargestellt, als seien es seine eigenen Ergüsse. Wenn ich neuere Erkennisse in meiner Hompage einstellte, erschienen diese, etwas zeitversetzt, auch auf der Homepage dieses Herren, natürlich so dargestellt als wären dieses seinen eigenen Erkenntnisse. Auch das neueste, von ihm kreierte Modell, erinnert sehr stark an die von mir konzipierte GK-102, dessen Plan ich ihm übersandte, wobei insbesondere der Rumpf gravierende Ähnlichkeiten aufweist, da das von mir gestaltete Flugmodell, wie bei allen anderen meiner negativ gepfeilten Modelle der Rumpf unten fast eben durchläuft und das Ruder hinter dem Flächenansatz angesetzt ist und von der Unterkante Rumpf bis Oberkante Seitenleitwerk reicht. Auch die Einschnürung des Rumpfes ab dem Flächenansatz ist praktisch analog, Das Gleiche gilt für die Rumpflänge, die Rumpfhöhe und die Rumpfbreite, wie auch die Form des Seitenleitwerkes. Auch die Spannweite sowie die übrigen technischen Daten, wie Pfeilwinkel, Wurzeltiefe und Randtiefe der Flächen, sind fast identisch, was sich unschwer aus den vorhandenen Darstellungen graphisch ermitteln lässt. Die Ähnlichkeit ist verblüffend und auch an Hand der Bilder auf meiner Homepage, wie auch auf den Bildern von Laurent Berlivet, welche dieser auf der Inter Ex 2015 aufgenommen und in´s Internet eingestellt hat, sehr gut zu erkennen ist. Auch die Profilierung muss die Gleiche sein, denn für eine andere Profilierung ist eine ganze Reihe von Untersuchungen erforderlich, einschließlich der Änderung der Verwindung, was nur durch sehr detaillierte Überprüfungen machbar ist.
Dieser Vorgang  dieses Plagiators ist ganz klar der Rubrik: „Diebstahl geistigen Eigentums“ zuzuordnen, was auch strafrechtlich relevant ist. Ein weiterer Umstand ist für die Pychologie interessant, wenn jemand etwas abkupfert hat und behauptet es sei von ihm selbst entwickelt, dann behauptet der Kopierer dies immer und immer und immer wieder, gebetsmühlenartig, dass das Ganze seine eigene Entwicklung sei, bis er es irgendwann selbst einmal glaubt. Bei dem Plagiat ist auch festzustellen, dass der Abschreiber dies ohne jeglichen Kenntnisse der aerodynamischen Zusammenhänge dieser Flugzeuge gemacht hat.

Anzumerken ist, dass die Akademischen Fliegergruppe der TU Berlin eine umfangreiche, detaillierte Abhandlung über den Entwurf und den Bau der GK-102, als Nachbau der B 11, am 17.Juni 2013, mit entsprechender Bilddokumentation, von mir erhielt und sich hierfür bedankte.
Auf Grund dieses geschilderten Umstandes habe ich bereits seit fast 2 Jahren meine diesbezügliche Informationspolitik auf meiner Homepage drastisch reduziert. Die GK-102 war das 4. Modell der RC-Reihe. Derzeit bin ich bei dem 20. negativ gepfeilten RC-Nurflügel-Modell angelangt, wobei ich misslungene Modelle nicht mitgezählt habe. Die GK-102 war somit ein Modell meiner Anfangsjahre dieses Modelltypes. Wenn ich mir die Entwicklung dieser Modelle alleine nur von der GK-84 über die GK-100 weiter über die GK-101 bis zur GK-102 ansehe und weiß, dass diese Entwicklung anschließend, wenn auch nicht mehr so rasant, weiter ging, können die heutigen Modelle mit den ersten Modellen nicht mehr verglichen werden.
Derzeit bin ich mit der Entwicklung eines negativ gepfeilten Nurflügel-Wettbewerbsmodelles für die internationale FAI-Modellflugklasse F5J beschäftigt, da ein B-Kader-Pilot dieser Wettbewerbs-Klasse an mich herangetreten ist und um ein solches Modell gebeten hat. Auch dieses Modell muss ich in kleinen Schritten entwickeln, wozu als erstes ein Modell in 6-Klappen-Technik erforderlich ist, welches ich aus der GK-137 entwickeln werde. Erst nach der erfolgreichen Flugprüfung dieses Modelles kann an den nächsten Schritt gedacht werden, ein Modell mit entsprechenden Wölbklappenprofilen zu konstruieren, wobei mir kein Nurflügelmodell mit Wölbklappenprofil bekannt ist. Insgesamt rechne ich mit einer Entwicklungszeit von etwa 3 bis 4 Jahren bis das Wettbewerbsmodell für F5J voll einsatzfähig ist.
Eingestellt am 04.Januar 2019

Nachbemerkung:
Ende 2018 bekam ich eine Mail in der mich ein Interessent zum Bau eines neg. gepf. Modelles befragte. Diese Frage beantwortete ich ziemlich unbefangen und musste einige Tage später feststellen, dass genau diese, meine Bautipps, auf der Homepage des ominösen Herren als seine Hinweise zum Bau zu finden waren. In den letzten Wochen und Monaten bekomme ich des Öfteren entsprechende Anfragen zu meinen neuen, negativ gepfeilten Modellen, wobei ich feststellen muss, dass die E-Mail Adressen fast ausschließlich lediglich aus Zahlen- und Buchstabenkombinationen bestehen, ohne Rückschluss auf einen Namen. Ich bekam auch schon Anfragen unter dem gleichen E-Mail Adresse-Absender, jedoch mit unterschiedlichen Namen als Fragesteller. Hierzu vermute ich, dass der ominöse Homepagebetreiber keine weiteren Informationen mehr über meine negativ gepfeilten Nurflügel mehr hat und versucht über ein regelrechtes Netzwerk an meine neuesten Innovationen zu kommen. Ein solches Vorgehen ist natürlich für den Betroffenen, wie mich, sehr ärgerlich und für wirkliche Interessenten bedauerlich, da ich keinerlei Information mehr weiter geben werde. Aber auf der anderen Seite ist es ein innerer Vorbeimarsch für mich, da ich weiß, dass das Ausspionieren meiner Erkenntnisse eine Zeugnis dafür ist, dass ich mit meiner Technik ganz weit vorne liege, da sich nur hierbei das Spionieren für den Ausspäher lohnen kann.
Ich kann also nur dem Werbeslogan einer großen Discounterkette (März 2019) zustimmen, der lautet:
"Es ist die höchste Ehre kopiert zu werden"

Ergänzung am 13.03.2019



Ruderscharniere
Wie auf der Seite: "Ruderscharniere" beschrieben, haben sich die Scharniere mit Plastikröhrchen nicht bewährt. Die Röhrchen haben sich trotz intensiver Aufrauhung und Kleben mit Epoxidharz, nach einigen Jahren Standzeit, gelöst.
Versuche mit Aluminiumröhrchen haben bisher, ebenfalls nach einigen Jahren Wartezeit, keine diesbezüglichen Probleme gezeigt. Das Aluminiumröhrchen hat die Maße 2,0 / 1,6 mm. Neuerdings benutze ich als Achse ein Kohlerohr mit den Maßen 1,5 / 0,7 mm. In dieses Rohr wird ein U-förmiger Stahldraht von 0,6 mm Duchmesser, mit Epoxidharz, eingeleimt, der dann als Halterung der Achse gegen Herausschieben, wie auch zum Herausziehen bei eventuellen Reparaturarbeiten, dient. Diese Ruderkonstruktion ist auch etwas leichter als die ursprüngliche Konstruktion.
Auf der Seite: "Bautipps", "Scharniere" werden in Kürze neue Bilder eingestellt, welche die Anwendung der Aluminiumröhrchen zeigen, wobei die Arbeitsanleitung in etwa analog den bisherigen Arbeiten ist.
Eingestellt: 15.07.2018

300.000 Aufrufe überschritten
Am 10.07.2018 wurde die Anzahl von 300.000 Aufrufen auf dieser Homepage überschritten. Ich bedanke mich für das überaus große Interesse an dieser Homepage und auch für die vielen E-Mails welche meine Homepage und den Inhalt loben.
Eingestellt: 15.07.2018

Ehrungen
Bei der Delegiertenversammlung des Aero-Club Saar, am 25.Mai 2018 in Dillingen wurde mir die Ehrennadel in Gold "für herausragende Verdienste um den Luftsport im Saarland", durch den Präsidenten Dr.-Ing. Ralf Hubo, verliehen, wobei dieser bemerkte: "Leider haben wir für Dich keine höhere Auszeichnung im Aero-Club Saar". In der Laudatio des Vizepräsidenten, Peter Schmitt, erwähnte dieser die langjärige Mitgliedschaft, die hervorragend gestaltete und informative Homepage und auch das Engagement mit dem Balsagleiterbau. 
Meiner Ehefrau, Dagmar Kirch, wurde in der gleichen Sitzung, die Ehrennadel in Silber "für besondere Verdienste um den Luftsport im Saarland" verliehen, wobei Peter Schmitt in seiner Laudatio hierzu die Unterstützung meiner Arbeiten, wie auch den Balsagleiterbau, der bereits des öfteren, bei krankheitsbedingtem Ausfall von mir, dann durch sie organisiert und ausgeführt worden ist.
Eingestellt: 28.05.2018

Vorträge auf den Homepage Seiten
Derzeit überarbeite ich die Seiten: "Vorträge" insbesondere habe ich die Seite "Aerodynamik" von den "Ausstellungen" auf die "Vorträge" übernommen. Ursprünglich wollte ich die Grundlagen-Vorträge in Vereinen halten und nicht auf der Homepage veröffentlichen. Aber die Resonanz auf das Angebot von Vorträgen war seit der Jahrtausendwende gleich 0 und daher habe ich mich entschlossen die Grundlagen-Vorträge auf der Homepage, komplett auch mit Anleitung zum Bau der erforderlichen Geräte sowie allen Experimental-Vorführungen und mit weiteren detaillierten Erläuterungen zu veröffentlichen. Auch meine weiteren Grundlagen-Vorträge, wie z.B."Stabilisierung" werde ich Zug um Zug hier einstellen. Hierzu sind jedoch noch weitere Fotographien und auch die Herstellung von Schaubildern erforderlich.
Eingestellt: 20.04.2018


Vertane Chance.

Überall in Modellflugkreisen wird über das derzeitige, sehr schlechte Image des Modellflugsportes mit immer neuen Einschränkungen, Mangel an Nachwuchs und fehlendem Ansehen in der Bevölkerung, geklagt. Aber wenn die Möglichkeit besteht, dieses Ansehen einmal entscheidend zu verbessern, wird diese Möglichkeit vollständig ignoriert, so wie dies bei dem Flughafenfest in Saarbrücken, am 20.August 2017, mit über 44.000 Besuchern, geschehen ist.

Hier wurde ich bereits Anfang Februar von der Presseabteilung des Flughafens bezüglich, einer nochmaligen Teilnahme am Flughafenfest, wie bereits in den Vorjahren, mit dem Bau von Balsagleitern, per E-Mail, angeschrieben. Da diese Bauaktion bisher immer am Stand des Aero-Clubs stattfand, habe ich mich umgehend, diesbezüglich mit dem zuständigen Modellfluggremium in Verbindung gesetzt, mit der Bitte um Mitteilung, was von Seiten der Dachorganisation an Aktivitäten vorgesehen ist und ob hierzu die Balsagleiter-Bauaktion passen würde. Sollte dies zutreffen, bat ich noch um Mithilfe beim Bau der Balsagleiter. Eine entsprechende Nachricht blieb aus. Eine Teilnahme erfolgte nicht,

Für das Flughafenfest konnte der Vizepräsident eine fast 400 m² große Ausstellungsfläche in einer Flugzeughalle für den Aero-Club, heraus handeln, so dass dort die Modellflieger, neben den weiteren Sparten, eine repräsentative Ausstellung hätten installieren können. Aber auf der Fläche stand im Endeffekt lediglich einsam ein manntragender Motorsegler und ich habe noch 2 Stück 3m-Nurflügel-Motor-Segler dazugelegt, die aber auf der riesigen Fläche sehr mickrig wirkten. Selbst in den ersten Vorankündigungen, zu dem Flugplatzfest, in den unterschiedlichsten Medien, war von der Pressestelle des Flughafens die Teilnahme der Modellflieger angekündigt worden, so dass auch für diese Seite die Nichtteilnahme sicherlich eine Enttäuschung darstellte.

Das Fest selbst wurde durch den für das Fliegen zuständigen Staatssekretär im Wirtschaftsministerium eröffnet, der später auch einen Rundgang über das Festgelände unternahm und an jedem Stand ansprechbar war. Auch die Bundespolizei, der Zoll und die Bundeswehr waren mit hochrangigen Vertretern an ihren Ständen präsent. Die Deutsche Flugsicherung war ebenfalls vertreten und stand zu Gesprächen bereit.

Mit den, bei dem Fest anwesenden Repräsentanten, hätte sicherlich der eine oder andere Kontakt geknüpft werden können.

Noch vor 6 Jahren waren die Modellflieger auf dem Flugplatzfest, das damals noch der „Tag der offenen Tür“ am 1. Mai war, mit einer Ausstellung und Flugvorführungen, vertreten.  Die Flugvorführungen waren damals auf den Plakaten angekündigt und im Programm aufgeführt worden. Die Vorführungen wurden durch den Platzsprecher über die Lautsprecheranlage entsprechend begleitend kommentiert. Bei den Festen vor 4 Jahren, wie auch vor 2 Jahren und auch in diesem Jahr war ich alleine als Modellflieger vertreten und so wurde die Möglichkeit einer Präsentation vor einem Publikum von 44.000 Besuchern und sehr hochrangigen Regierungsvertretern und Vertretern des Öffentlichen Lebens, vollständig vertan. Auch das Klientel der Besucher waren sicherlich durchweg Fluginteressierte und somit auch genau das Potential für zukünftige Modellflieger.

Der Aussage, dass das Interesse der Kinder und Jugendlichen am Fliegen nicht mehr vorhanden sei, muss ich entschieden widersprechen, denn bei dem jetzigen Fest standen die Kinder, mit oder ohne Begleitung, teilweise ½ bis ¾ Stunden in einer doppelreihigen Schlange an, um endlich einen Platz zum Bauen eines Balsagleiters zu bekommen. Während des Festes wurden 215 Balsagleiter an 4 Bauplätzen gebaut. Bei entsprechender Hilfe hätte an 8 Bauplätzen etwa die doppelte Anzahl an Modellen gebaut werden können, denn Kinder und Jugendliche waren im Überfluss dort vorhanden und zeigten auch ihr Interesse am Bau der Gleiter, nur nahmen sie teilweise vom Bau Abstand, als sie die lange Warteschlange sahen.

Mir kommt die ganze Sache so vor, wie bei manchen Weltverbesserern. Sie kämpfen eminent für eine bessere Welt, aber haben Angst davor, dass die Welt tatsächlich besser wird, da sie hierdurch ihr Kampfziel verlieren und sich somit selbst ihrer Existenzgrundlage berauben würden.

Aus diesem Grunde, liebe Modellflieger, lieber auf die ganze Welt schimpfen und sich derzeit in allem Negativen Suhlen, als irgendetwas aktiv für das Ansehen des Modellflugsportes zu tun, denn es ist ja auch wesentlich einfacher und müheloser eine vorgedruckte Petition zu unterschreiben.
Eingestellt: 28.08.2017

Neue Experimentalmodelle

Die Daten der jeweiligen Modelle sind unter "Baubrett" und in den speziellen Seiten zu finden.

GK-145
Die GK-145 ist ein negativ gepfeilter Nurflügel und hat kein bewegliches Seitenruder mehr sondern lediglich ein feststehendes Seitenleitwerk. Hierdurch wird der Bauaufwand verringert und das Fluggewicht ist etwas kleiner, was der Flugleistung zugute kommt.

GK-144
Dieses Flugmodell, ein negativ gepfeilter Nurflügel, diente zur Untersuchung des Fliegens mit einem feststehenden Seitenruder. Anfangs wurde noch mit Seitenruder geflogen, das bei späteren Flügen jedoch nicht mehr genutzt wurde. Doe Stabilitätum die Längsachse wurde bei dem Modell etwas erhöht.

GK-143
Erstmals wurde hier bei einem negativ gepfeilten Modell ein variabler Schwerpunkt eingebaut, so dass mittels Flächenklappen eine Flugdynamik, der Unterschied zwischen Langsam- und Schnellflug zeigt, was bisher als unmöglich erschien. Die Flugleistungen sind auch entsprechend hoch, aber auch der Bauaufwand ist dementsprechend angepasst.

GK-142
Auch dieses Modell ist ein negativ gepfeilter Nurflügel, das mit Wölbklappen (6-Klappen Flugmodell) ausgerüstet ist und die Profilierung ist auch mit entsprechenden Profilen durchgeführt.

GK-141
Im Unterschied zur GK-137, die eine Störklappe aufweist, ist hier eine Bremsklappe eingebaut. Es ist ein 6-Klappen-Modell und eine Vorstufe zu einem F5J-Wettbewerbsmodell, zu dem die GK-142 und auch die GK-143 hinführen sollen.

GK-140
Die GK-140 ist ein völlig neuartiges Flugmodell, das auf der Basis der "3-Flächen-Flugzeug" -Theorie basiert. Diese Theorie ist international als TSA (Three - Surface - Aircraft) bekannt. Die Flugzeuge sind im Grundsatz Enten, haben jedoch auch ein Höhenleitwerk, wie ein Normalflugzeug , also Entenflächen, Haupttragflächen und Höhenleitwerk, also 3 Flächen. Alle 3 Flächen zusammengenommen haben eine sehr hohen Auftrieb. Einziges mir bekanntes Beispiel dieser Konzeption ist die Piaggio P.180 "Avanti", die des Öfteren, wenige 100m entfernt, hier vorbeifliegt um in Saarbrücken-Ensheim, zu landen oder gestartet ist. Bei meinem Modell gehe ich noch einen Schritt weiter und ordne den Hauptflügel noch mit 20 Grad negativer Pfeilung an, so dass der Auftrieb hierdurch, hoffentlich, noch etwas höher und der induzierte Widerstand noch geringer wird. Über diese Konzeption ist im Internet sehr wenig zu lesen. Lediglich bei Piaggio ist die "Avanti" beschrieben und die TU Berlin hat einen kleinen, allgemein gehaltenen Artikel "Flugeigenschaften von 3-Flächen-Flugzeugen" veröffentlicht, ohne jegliche technischen Angaben. Weitere Information in Büchern oder Zeitschriften ist nicht zu finden, so dass die Konstruktion eines solchen Modelles für mich, wie bei den negativ gepfeilten RC-Nurflüglern, wiederum vollständiges Neuland ist. Der Stand der Arbeiten ist (Nov. 2017) folgender: Die groben Entwurfsarbeiten eines Modelles mit 2500 mm Spannweite sind als maßstäbliche Skizze im M : 1:6 abgeschlossen und auf Grundlage der Skizze ist ein Balsagleiter gebaut, der derzeit auf seine Flugeigenschaften untersucht wird. Die bisherigen Ergebnisse sind sehr vielversprechend. Das RC-Modell soll aus Vereinfachungsgründen einen E-Motor in der Rumpfspitze erhalten, später ist bei einem Nachfolgemodell, sollte die GK-140 die Erwartungen erfüllen, 2 Stück E-Impeller auf der Haupttragfläche vorgesehen.

Näheres unter "Baubrett" und "negativ gepfeilte Normalmodelle"


GK-139
Auf Anregung durch die GK-138 wurde auch ein negativ gepfeilter Nurflügel mit 25 Grad Pfeilung konstruiert, wobei Grundlage der Konstruktion wiederum die GK-104 war um Vergleichsdaten zu erhalten. Bei der Berechnung des erforderlichen Ballastes musste jedoch festgestellt werden, dass infolge des großen Abstandes zwischen Schwerpunkt und Holmbrücke ein sehr großes Ballastgewicht erforderlich ist, denn je größer die Pfeilung ist, desto weiter wandert der Schwerpunkt nach vorne und der Hebelarm wird immer größer. Bei der GK-139 ist hierdurch zu vermuten, dass das Optimum an Flugleistung für diese Art von Modellen bereits überschritten ist, was die Fluguntersuchungen zeigen werden. Der Stand der Arbeiten ist (Nov. 2017) analog der GK-138.
Näheres unter "Baubrett" und unter "negativ gepfeilte Nurflügler", "Gebaute Modelle"


GK 138
Die GK-138 ist ein Normalflugmodell mit negativ gepfeilten Tragflächen, wobei die Pfeilung 25 Grad beträgt. Das Modell dient der Untersuchung wie die Auswirkungen bei diesen Modellen durch die große Pfeilung sind. Grundlage zu diesem Modell ist die "E 11" der Flugtechnischen Vereinigung der Universität Esslingen. Der Stand der Arbeiten Nov. 2017 ist: Das Modell ist fast im Rohbau fertig, jedoch ist der Rumpf und die Flächen noch mit Glasseide zu verstärken.
Näheres unter "Baubrett" und unter "Negativ gepfeilte Normalmodelle", "Gebaute Modelle"

GK-137
Dieses Modell wurde als Untersuchungsträger zur Wirksamkeit von künstlichen Turbulatoren, bei geringen Flächentiefen, an negativ gepfeilten Nurflüglern, gebaut. Hierzu wurden 2 identische Modelle hergestellt, eines mit und eines ohne 3D-Turbulatoren.
Näheres unter "Baubrett" und unter "Negativ gepfeilte Nurflügler", "Gebaute Modelle".

GK-136
Das Modell GK 136 wurde auf der Basis der GK-104 gebaut, jedoch wurden Störklappen eingebaut und mit diesem Modell soll die Wirksamkeit und der richtige Einbauort untersucht werden da es mit der GK-104 oftmals Schwierigkeiten gab, diese aus größer Höhe wieder herunter zu holen.
Näheres unter "Baubrett" und unter "Negativ gepfeilte Nurflügel", "Gebaute Modelle"

GK-135 
Die GK-135 ist ein Normalmodell mit doppelter V-Form. Innen ist eine geringere V-Form und außen Ohren mit 20 Grad V-Form angesetzt. Die Ohren haben jedoch eine negative Pfeilung von 20 Grad, um zu untersuchen, ob auch eine solche Figuration bereits zu einer Vergrößerung des Auftriebes und einer Verringerung des induzierten Widerstandes beiträgt.
Näheres unter "Baubrett" und unter "Negativ gepfeilte Normalmodelle"

 

Auf  RC-Network Forum ist unter:

https://www.rc-network.de/forum/showthread.php/622902-%DCberlegungen-und-Erfahrungsberichte-zu-vorgepfeilten-Nurfl%FCgeln?p=4287645&posted=1#post4287645
folgender Eintrag vom 17.03.2017 

Hallo,
Gunter Kirch hat auf der Inter-Ex 2015 in Vaihingen seine beiden vorgepfeilten Nurflügel GK102 und GK120 präsentiert. Die Modelle flogen klasse und waren eine Augenweide.

https://www.flugmodellbau-kirch.de/Negativ-gepfeilte-Nurfl.ue.gel.htm 
Schaut auch die Subseite zur Inter-Ex 2015 und den enthaltenen Link zu Bildern bei Laurent Berlivet (jivaro.org) an. Die GK102 sieht in der Luft großartig aus und wurde bei der Inter-Ex auch recht dynamisch bewegt, ohne zu flattern. 

Gruß
Stephan
Eingestellt: 25.03.2017

 
Heinz Unger verstorben.

Am 04.01.2017 verstarb Heinz Unger im Alter von 95 Jahren. Er war ein genialer Pionier der negativ gepfeilten Nurflügel. Bereits in den 50iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts konstruierte er Hangflugmodelle in dieser Konfiguration, die hervorragende Flugleistungen hatten und verbesserte diese immer wieder. Einige seiner Freiflugmodelle fliegen, jedoch als Elektro-Motorsegler umgebaut, noch heute.

Mit ihm zusammen konnte ich in den letzten Jahren RC-Nurflügelmodelle entwickeln, die absolut zur Spitzenklasse, in Bezug auf die Flugleistungen, gehören. Auch negativ gepfeilte Normal- und Entenmodelle, mit sehr guten Flugeigenschaften, konnte ich mit ihm zusammen konstruieren.

Mit Heinz Unger ist ein verkanntes Genie für eine zukunftsweisende neue Technologie in der Flugzeugentwicklung von uns gegangen.
Eingestellt: 20.01.2017

 

FMT - Beilagepläne
In der Rubrik "Gebrauchtmarkt" habe ich alle meine doppelten Beilagepläne der FMT zum Kauf eingestellt. Ich benötige diese nicht mehr, denn mir genügt in meiner Sammlung ein Exemplar und die doppelten habe ich aussortiert und biete sie ab sofort zum Kauf an. Die Größe der Pläne ist bekanntermaße DIN A 2, die auf DIN A 4 gefaltet sind.
Eingestellt: 15.12.2016


Flugmodelle im "Deutschen Segelflugmuseum mit Modellflug" auf der Wasserkuppe
Am 18. Mai 2016 habe ich in dem "Deutschen Segelflugmuseum mit Modellflug" 4 Modelle als Exponate abgegeben. Hierbei handelt es sich um ein A2-Modell von Herbert Weintraut, mit dem dieser bei der Weltmeisterschaft 1954 in Odense (Dänemark) den 5. Platz erfliegen konnte. Die saarländische Mannschaft belegte den 3. Platz hinter Deutschland und der Schweiz. 
Ferner übergab ich die beiden  Modelle: "Der kleine Kumpel" von 1949 und 1953, wobei die beiden Modelle die jeweiligen Wettbewerbsmodelle der "Luftsportjugend des Saarlandes" waren. Näheres unter: "Jugendmodelle" - "Der kleine Kumpel".
Ein weiteres Modell war die "GK-104" ein negativ gepfeiltes Nurflügelmodell, welches die Museumsleitung wegen seines außergewöhnlichen Aussehens unbedingt haben wollte und mich dementsprechend anmailte. Dieses Modell ist unter "Negativ gepfeilte Nurflügel", wie auch unter "Baubrett" auf dieser Homepage beschrieben.
Das ebenfalls von mir konstruierte Modell: "Der kleine UHU" von 1984 ist gleich in mehrfacher Ausführung im "Deutschen Segelflugmuseum" vertreten.
Eingestellt: 29. 05. 2016


Inter Ex 2015
Mit den Modellen GK-102 und GK-120 nahm ich an der 3. Inter Ex 2015 teil. Ein Bericht hierüber unter: "Negativ gepfeilte Nurflügel" Unterseite: "Inter Ex 2015"
Eingestellt: 20.09.2015


Räuchermännchen als Modellflieger.
Die Produktion des bei "Modellflotte" zu sehenden Räuchermännchens soll eingestellt werden. In der 1. Hälfte des Jahres 2018 wurde jedoch nochmals eine Kleinserie, speziell für den Erzgebirgsladen in Mandelbachtal-Ommersheim,  hergestellt, von denen noch einige, wenige Restexemplare vorhanden sind In offiziellen Katalogen des Herstellers ist das Räuchermännchen nicht mehr enthalten. Aus diesem Grunde sollten Interessenten möglichst schnell Kontakt zu dem "Mandelbachtaler Erzgebirgsladen" aufnehmen. www.holzkunsthandel.de
Die Räuchmännchen ergeben auch, auf einen Sockel aufgebaut und dieser mit einem gravierten Schild versehen, sehr schöne Gewinne oder Präsente zu den unterschiedlichen Anlässen bei Veranstaltungen.
Aktualisiert: 20.10.2018


Homepage auf japanischen Seiten.
Ausschnitte dieser Homepage sind bei dem "Yokota Slow Flyer Club" unter:
https://ysfc.weblogs.jp/main/2011/03/1964-flamingo.html
zu finden. Gemäß der Rückübersetzung vom Japanischen ins Deutsche, werde ich dort als genialen Konstrukteur bezeichnet.
Eingestellt: 07.05.2016

Hinweis auf Homepage in der FMT
In der FMT 11/2016, Seite 59, ist ein Hinweis auf diese Homepage veröffentlicht. Dies ist im Rahmen eines Berichtes über das Modell "Read Eagle", welches ohne Störklappen konzipiert ist und der Redakteur Thomas Schlumberger empfielt für dieses Modell den Einbau der von mir unter "Bautipps", "Störklappen", beschriebenen einfachen Störklappen.
Eingestellt: 05.11.2016

Hinweis in der ortsgeschichtlichen Sammlung Seebach.
Die ortsgeschichtliche Sammlung Seebach beinhaltet auch eine Seite mit früheren Modellflugkonstrukteuren, die derzeit auf 170 Namen limitiert ist. Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass auch ich unter diesen Konstrukteuren aufgeführt bin. Dies ist eine besondere Ehre, da es in der Präambel der Sammlung ausdrücklich heißt, dass hierin die weltweit bekanntesten Flugmodellkonstrukteure aufgeführt sind. Weiter ist dort geschrieben: "Konstrukteure, die heute noch unter uns weilen erhält es trotzdem, denn ich will auch jene Konstrukteure berücksichtigen, die auch in der heutigen Zeit noch Pionierarbeit geleistet haben, ganz gleichgültig wann und ebenso gleichgültig in welchem Land das war.
Homepage: https://www.ogs-seebach.ch      
Eingestellt: 28.10.2016


Balsagleiterbauaktionen 2019

12. August: Roland McDonald Haus in den Universitätskliniken des Saarlandes in Homburg/Saar.

Flugmodellausstellungen 2019

Für das Jahr 2019 steht bisher keine Flugmodellausstellung an. 



 

 
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