Flugmodellbau
  Materialverarbeitung
 

 

Bei diesem Stand werden die unterschiedlichsten Konstuktionen von Flächen und Rümpfen gezeigt, angefangen von Sperrholz - Kiefer Bauweise, über Balsabauweise bis hin zu den unterschiedlichen Kunststoffbauarten
Nachfolgend ein Teil der Exponate:
Anzumerken ist, dass die Exponate Ende der 7oiger, Anfangm der 8oiger Jahre durch mich angefertigt wurden und heute, verschiedentlich, nicht mehr dem technischen Stand entsprechen.


Bild 1: Flächenbauarten I
von links: 1. gewölbte Platte mit untergeleimten Rippen, 2. Vollbalsafläche



Bild 2: Flächenbauweisen II  (Rippenarten)
von links: 1. Kiefer-Sperrholzbauweise mit Rippenaussparungen zur Gewichtsverringerung.
2. Fläche mit Balsaleisten oben und unten, aufgeklebt auf die Nasenleiste, den Hauptholm und die Endleiste, als Rippen
3. Bauweise mit vorgeleimter Nasenleiste, Hauptholm, volle Endleiste und Leisten als Aufkleber auf den Rippen.



Bild 3: Flächenbauweisen III
von links: 1. Fläche mit Nasenbeplankung oben und unten und vorgesetzter Nasenleiste und Hauptholm oben und unten
2. mit Hilfsrippen im vorderen Bereich und unten liegendem Hauptholm



Bild 4: Flächenbauweisen IV
von links: 1. Fläche mit Normalrippen und im hinteren Bereich mit Diagonalrippen ausgesteift.
2. doppelte geodätische Bauweise. 3.  einfache geodätische Bauweise.
Die geodätische Bauweise dient der besseren Drehsteifigkeit der Flächen.



Bild 5: Flächenbauweisen nach Jedelsky
von links: 1. Fläche als doppelte Jedelsky-Bauweise mit symmetrischem Profil.
2. Jedelsky-Bauweise mit Unterseitenbeplankung als Clark-Y-Typ.
3. normale Jedelsky-Bauweise, unten offen.
4. Jedelsky-Bauweise, unten offen, mit breiterem Vollprofil.




Bild 6: Nasenleisten
von links: 1. Bucherundstab, dies würde heute mit einem Kohlestab durchgeführt.  2. eingesetztes Sperrholz mit oben und unten Balsaholz aufgeleimt, wobei des Sperrholz in die Rippen eingreift. 3.  diagonal eingesetzte Balsaleiste. 4.  untergesetzte Balsaholzleiste
5. vorgesetzte Balsaleiste, hierbei könnten die Rippen auch in einer Nute sitzen. 6. Balsaleisten oben und unten.





Bild 7: Endleisten:
von links:  1. volle Balsa-Endleiste, hier könnten die Rippen auch in einer Nute sitzen. 2. untergesetzte Balsa-Endleiste. 3.  Endleiste aus Brettchen unten 
und oben.



Bild 8: Hauptholme
von links: 1. Kiefernleiste von unten eingesetzt. 2. Kiefernleiste oben und unten mit Hilfsholmen dahinter.
3. 4 kleinere Holme verkastet, 4. GFK-Rohr als Holm. (heute üblicherweise CFK)



Bild 9: Hauptholme:
von links: 1. Kiefernleiste, 2. oben und unten Kiefernleiste, dazwischen Balsa mit senkrechter Faser, Dies ist der übliche Doppel-T-Träger. 3. wie vor, jedoch Balsa in voller Breite der Kiefernleiste. 4.  oben und unten Kiefernleiste, Balsa beiderseits aufgesetzt als Verkastung.  5.  Kiefer-Sperrholz-Bauweise. Das Sperrholz geht über die gesamte Höhe und die Kiefernleisten sind  beiderseits und oben und unten aufgeleimt, wobei das Sperrholz zur Gewichtsverringerung ausgespart ist.






Bild 10: Randbögen I
von links. 1. Kiefer-Sperrholz-Bauweise mit Tonkingstab welcher mit Leinengarn, unter Leimzugabe, an die Nasen- und Endleiste sowie den Hauptholm angewickelt ist.
2. Ebenfalls Kiefer-Sperrholz-Bauweise hier ist der Randbogen aus Sperrholz.



Bild 11: Randbögen II
von links: 1. Lamellierte Nasen- und Endleiste dazwischen Vollbalsakeil, Die Nasen wie auch die Endleiste wird mit einer feinen Laubsäge in einzelne Lamellen geschnitten und dann feucht gemacht und unter Zugabe von Dispersionsleim gebogen und entsprechend eingespannt. Nach Trocknung serhen dann dieLeisten soaus wie auf dem Bild. 2. voll lamellierter Randbogen, wobei die einzelnen, dünnen Lamellen angefeuchtet und dann über einer Schablone gebogen und anschließend mit Leim versehen, auf der Schablone eingespannt, trocknen müssen.
3. Randbogen aus einzelnen Balsastücken.



Bild 12: Hier ist gut zu sehen, wie der Randbogen aus einzelnen Balsastreifen (Lamellem) zusammen geleimt ist und an die Nasen- sowie Endleiste angeschäftet ist.



Bild 13: Randbögen III
von links: 1. untergesetztes Balsabrettchen. 2. angesetztes Balsastück. 3.  zwischen Nasen- und Endleiste sowie die Hauptholme gesetztes Balsastück, wobei die Hauptholme u. das Balsastück eingenutet ist. 4. mittig eingesetztes Balsabrettchen mit in Richtung der Spannweite laufender Maserung.

Weitere Ausstellungsstücke sind die verschiedenen Bespannarten, wie Papier, Vlies, Seide und Folie, wobei jedoch bei den Fotos kein Unterschied zu erkennen ist. Das Gleich gilt für Flächenbauarten mit GKF, CFK und unterschiedlichen Füllstoffen.



Bild 14: Rümpfe I
von links: 1. Kiefer-Sperrholz-Bauweise wie sie bei älteren Flugmodellen angewendet wurde die Bespnnnung / Beplankung erfolgte im Regelfall mit Zeichenkarton oder dünnem Sperrholz. 2. modernere Balsa-Kiefer-Bauweise mit Balsaleistenbeplankung hier kann auf den Rumpf noch eine Glasseidenmatte aufgebracht werden. 3.  Gitterrumpf als Fachwerkträger. 4.  Rumpf mit Ober- und Untergurt und Diagonalaussteifung.



Bild 15: Rümpfe III
von links: Kastenrumpf, Kastenrumpf nach Verschleifen vollständig rund, Leitwerksträger, fertiger Balsarumpf mit GFK-Beschichtung dem Rumpf sieht man nicht mehr an dass dies ein Holzrumpf ist.



 

Bild 16: Rümpfe IV:
von links: 1. Flachrumpf mit Leitwerksträger als Kiefernleiste. 2.  ABS-Rumpf,  3. GFK-Rumpf,  4. Styropor-Rumpf.

Weiter Leitwerksträger als Rohre, aus Balsa mit Papier,GFK, CFK, Alu habe ich nicht als Foto gezeigt.




Bild 17: So erfolgte die Präsentation am Stand der jeweiligen Ausstellung.

 



 

 
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