Flugmodellbau
  Baudurchführung
 



Grob zugeschnittene Bauteile mit den entsprechenden Schablonen



Die fertig zugeschnittenen Bauteile




Die Bauteile in der Helling eingelegt und geklebt, fertig ist das Flugmodell



Zum Befestigen des Ballastes wird im Rumpfkopf mit einem selbstgefertigten Vorstecher, aus 5mm Silberstahldraht, ein Loch eingebohrt.



Ballast aus Bleistreifen. Dieser Ballast ist relativ klein und wirkt auch entsprechend elegant. Jedoch sind die negativen Seiten für die Umwelt durch Bleioxyd nicht abzustreiten. Um keine gesundheitlichen Probleme aufkommen zu lassen, werden bei den von mir durchgeführten Bauaktionen, durch die Standbetreuer das Blei an den Modellen angebracht und dieses wird vollständig mit Hartkleber versiegelt, so dass es rundum entsprechend isoliert ist.



Ballast aus Elektrokabel. (isoliertes Kupferdraht) Seit 2017 verwende ich fast ausschließlich bei meinen Bauaktionen nur noch isolierten Kupferdraht aus Elektro-Feuchtraumkabel NYM -3 x 1,5 Quadrat.
Bei einer Holzwichte von 150 gr/dm³ hat sich eine Länge des Kupferdrahtes von 14 cm bewährt. Hierbei sind dann die Leitwerke aus 1 mm Balsa und das Brettchen in der Größe von 100 x 10 cm etwa 15 Gramm schwer. Das Brettchern für die Tragflächen mit 2 mm wiegt etwa 22 Gramm. Das 2 mm Material für den Rumpf wiegt dann 30 Gramm. Bei schwereren Balsahölzern muss das Kupferdraht etwas länger und bei leichterem Material kann es etwas kürzer sein. Jedoch muss das Modell eingeflogen werden und dabei ergibt sich das genaue Ballastgewicht, da jedes Modell durch geringe Bauungenauigkleiten eine etwas andere Einstellwinkeldifferenz besitzt..
Bei dem Ballastgewicht aus Kupferdraht kann auf das Versiegeln verzichtet werden, was auch Einiges an Hartkleber erspart.



Das fertige Flugmodell




So sieht der Arbeitsplatz aus, mit Baubrett, Messer, Kleber, Schablonen, Helling und Balsamaterial





Kiste mit den Hellings und weiteres erforderliches Material und Werkzeug





Kiste mit den Schneidbrettern.

 


Dieses Merkblatt überreiche ich dem jeweiligen Veranstalter zur Einrichtung des Baubereiches:

Hinweise zum Bau von Balsagleitern für den Veranstalter

Die Bauaktion ist für den Veranstalter, wie auch für die Teilnehmer kostenlos, da die Materialien zu einem großen Teil gesponsert werden.
 
Für die Bauaktion werden, vom Veranstalter, folgende Dinge benötigt:
 
Dies gilt nur bei der Einrichtung von 4 Bauplätzen. Hierbei können pro Stunde zwischen 25 und 30 Modelle, je nach Bedarf, gebaut werden. Bei der Einrichtung einer höheren Zahl von Bauplätzen ist eine andere Tisch- und Bankanzahl erforderlich.
Die Bastelaktion muss etwa 1 Stunde vor Veranstaltungsende abgeschlossen werden, um die Trocknung der gebauten Modelle zu gewährleisten. Die Trockenzeit richtet sich nach der vorhandenen Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit, da lösungsmittelhaltige Kleber verwendet werden. Sekundenkleber werden, aus Sicherheitsgründen, nicht eingesetzt.
 
Bei Veranstaltungen in Gebäuden:
3 Biertische oder analog 6 lfdm Tische: 1 Tisch zum Basteln, 1 Tisch zum Trocknen der Modelle und 1 Tisch zum Ablegen der Materialien-Kisten. Die Tische sollten nicht neu sein, da beim Bau diese mit Kleber verunreinigt werden können und es auch gelegentlich vorkommt, dass Kinder gedankenlos auf den Tischen die Teile zuschneiden, was zu Beschädigung der Oberfläche führt.
4 Bänke der Biertischgarnituren oder 8 Stühle. 4 Stühle für die Kinder zum Basteln, 2 Stühle für die Begleitpersonen der Kinder und 2 Stühle für die Bastelaktionsanbieter. Die Bänke sollten ohne Rückenlehne sein, da diese beim Besetzen der mittleren Bauplätze sehr hinderlich sind und bei der Baumithilfe ist ein Strecken der Helfer über die Rückenlehne hinaus notwendig, was nach 8 stündigem Einsatz zu entsprechenden Rückenproblemen führt.
1 Abfallkorb für die entstehenden Abfälle.
Die benötigte Fläche sollte etwa 4,5 m (Standlänge) x 4,0 m (Standtiefe) sein.
 
Bei Veranstaltungen im Freien:
Zusätzlich ein 3-seitig geschlossenes Zelt mit den Mindestabmessungen 3,0 x 4,0 m, was sehr beengt, jedoch im Notfall ausreichend ist. Dieses Zelt ist erforderlich, da die leichten Teile, auch bei geringem Wind, wegfliegen können. Ferner werden bei Regen die Teile nass und somit für die weitere Verarbeitung mit lösungsmittelhaltigem Kleber, bis zur vollständigen Trocknung, unbrauchbar. Auch können die Teile dann, durch Verzug beim Trocknen, für den Balsagleiterbau wertlos werden. Bei sehr schönem, trockenem Wetter genügt auch ein windgeschützter Bereich.
 
Der größte Sponsor der Materialen ist die Luftsportjugend des Deutschen Aero-Club. Diese wiederum, bittet um die Teilnahme an der Aktion „Schick Deinen Flieger in den Himmel“, bei der, pro Bauaktion, ein Wochenende im Haus der Luftsportjugend zu gewinnen ist. Die ausgefüllten Teilnehmerzettel gelten bei der Luftsportjugend als Nachweis der Aktion gegenüber den unterstützenden Firmen. Siehe auch: www.hdlsj.de
 
Über die Bauaktion sind weitere Erläuterungen auf der Homepage:
www.flugmodellbau-kirch.de unter „Balsagleiterbau“ zu ersehen.
 
Kontakt:
Gunter B. Kirch
Pfarrer-Eberlein-Str. 6
66399 Ommersheim
 
Tel. und Fax: 06803/391557
 
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